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FASHIONWEEK

we insult you for a million dollar fortune !

Sehr geehrte Stiftung,

Ihr Engagement als Stiftung für soziale Gerechtigkeit auch und vor allem für Menschen mit migrantischem Hintergrund lässt uns in Ihnen einen Kooperationspartner erhoffen.Wir sind eine neuartige Unternehmung, die sich aus idealistischen Motiven vor allem in kreativen Projekten formiert. Bitte erfahren sie mehr über CargoCult im angehängten Informationstext. Das Projekt mit welchem wir sie um Unterstützung bitten wollen dreht sich in einer produktiven, wertschöpfenden Art um die Thematik der Flucht und Obdachsuche und den damit verbundenen Problemen der Ausgrenzung. Wichtig ist es zu erwähnen, dass das Projekt eine Zusammenarbeit mit Deutschen und Migranten anstrebt um nicht selbst ausgrenzend zu sein.

Ideenfindung:

Letztes Jahr besuchte CargoCult mit den hauptsächlich migrantischen Textilarbeiterinnen einer MAE die Fashionweek. Damals entstand der Wunsch gemeinsam mit den Frauen an diesem, für Berlin wichtigen Event, teilzunehmen und eine eigene Modelinie mit und für diese Frauen zu entwerfen. Hiermit trafen wir bei den Organisatoren der FW auf positives Interesse. Dieses bestärkte uns, zwei Testläufe zu veranstalten, um die Machbarkeit der Idee zu überprüfen (siehe Anhang…)*. Mit diesen Workshops haben wir Erfahrungen gesammelt und Arbeitswege gefunden, die nun die Umsetzung unseres Vorhabens ermöglichen. Wir sehen uns jetzt in der Lage dieses Projekt zu verwirklichen.

Vision:

Arbeitstitel: „Wir beleidigen sie für ein Vermögen !“/„We insult you for a million dollar fortune !„

CargoCult entwickelt zusammen mit einer öffentlichen Textil-Werkstatt und Berliner Mädchen-und Jugendwohnhäusern eine Kollektion für vertriebene Jugendliche, die später in eine eigenen Modelinie mündet. Die Kollektion wird während der Berliner Fashionweek auf einem Catwalk präsentiert.

Das Rebellische, Unangepasste und Randständige sagt dem Biedermeier der mittelschichtigenPopkultur modisch den Kampf an. Die Verschmelzung der arabischen mit der europäischen Welt setzt ein Friedenszeichen in der Kultur der Mode. Die Mode schert sich nicht um Grenzen. Etwas Neues wird geboren!Die Verschmelzung anderer Kulturen mit der europäischen Kultur weckt ein Bewusstsein für die andauernde Kolonialisierung durch die Textilindustrie ( z. B. Pacific Jeans/ Bangladesh )

Das Team besteht aus Künstlern, Modedesignern und Bekleidungstechnikern, sowie handwerklich und in jeder Hinsicht versierten Migrantinnen.

Die Kleidung fungiert als Zustandsbericht, sie erzählt die Geschichten der vertriebenen Jugendlichen und ihrer Familien: radikal, nachdenklich und pazifistisch.

Der letzte Läufer auf dem Catwalk präsentiert den Jumpsuit „Protection“ für Suizidgefährdete.

Es gibt Uniformen für die Freiheitskämpfer, eine Re-Revanche-Porn-Collection.

Sex unterm Dschador, unterm Radar,

Ein Zeltmantel für obdachlose Gentrifizierungsopfer. Schwangerschaftskleider für Minderjährige. Material per Spende—-upcycling meets crafting

Wir hoffen sehr, dass dieses Projekt Ihr Interesse weckt und wir sie als Mitstreiter in einer Bewegung gegen soziale Ungerechtigkeit gewinnen können. Ihr CargoCult Team

 

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MAE
CARGOCULT